Bachelor Fernstudium

Fernstudium Ernährungswissenschaften

Das Fernstudium Ernährungswissenschaften mit dem Ziel Bachelor lädt Berufstätige mit Interesse an ökotrophologischen Themen dazu ein, neben dem Beruf zu studieren. An der einen oder anderen Hochschule besteht die Möglichkeit dazu, so dass angehende Ernährungswissenschaftler ihre bestehende Berufstätigkeit keineswegs zugunsten des Studiums aufgeben müssen. Wer per Fernstudium Ernährungsberater werden möchte und aus diesem Grund den Fernstudiengang Ökotrophologie ins Auge gefasst hat, sollte sich unbedingt intensiv mit dem Studiengang befassen und wird im Zuge dessen feststellen, dass die Ernährungsberatung nur einen kleinen Teil der Studieninhalte ausmacht.

Inhalte im Bachelor-Fernstudium Ökotrophologie

Wer sich näher mit den Inhalten des Bachelor-Fernstudiums Ökotrophologie befassen möchte, sollte den Begriff zunächst verstehen. Der griechische Ausdruck lässt sich im Deutschen mit Lehre der Ernährungs- und Haushaltswissenschaften übersetzen, so dass auf der Hand liegt, in welchem Themenbereich sich dieser Studiengang bewegt. Je nach Studiengang geht es auf dem Weg zum Bachelor Ernährungswissenschaften per Fernstudium vor allem um die folgenden Inhalte:

Voraussetzungen für das ernährungswissenschaftliche Bachelor-Fernstudium

Da es sich bei dem Fernstudium mit dem Ziel Bachelor um ein grundständiges Studium handelt, muss man kein Studium abgeschlossen haben, um zugelassen zu werden. Für die Einschreibung an einer Universität ist jedoch das Abitur erforderlich, während an Fachhochschulen die Fachhochschulreife ausreicht.

Ist ein Fernstudium Ernährungswissenschaften ohne Abitur möglich?

Berufstätige, die nicht mit dem (Fach-)Abitur dienen können, können das Bachelor-Fernstudium Ernährungswissenschaften ohne Abitur in Angriff nehmen, sofern sie von der betreffenden Hochschule als beruflich Qualifizierte oder Absolventen einer beruflichen Aufstiegsfortbildung zugelassen werden.

Kosten des Fernstudiums Ernährungswissenschaften mit Bachelor-Abschluss

Wer das Bachelor-Fernstudium Ernährungswissenschaften in Erwägung zieht, sollte sich nicht nur der zusätzlichen Belastung neben dem Beruf bewusst sein, sondern ebenfalls mit nicht unwesentlichen Studiengebühren rechnen. Vor allem an privaten Hochschulen können die Kosten durchaus im fünfstelligen Bereich liegen. Die Gebührenstruktur an staatlichen Hochschulen kann sich mitunter humaner erweisen, die Finanzierung muss aber in jedem Fall sichergestellt werden.

Perspektiven nach dem Ernährungswissenschaften-Studium

Unter einem Ernährungsberater können sich die meisten Menschen noch etwas vorstellen, doch das Berufsbild des Ökotrophologen ist ihnen dahingegen fremd. Folglich ist es wichtig, sich im Vorfeld des Bachelor-Fernstudiums Ernährungswissenschaften umfassend zu informieren. Neben der klassischen Ernährungsberatung gehören unter anderem auch die Leitung von Großküchen, das Qualitätsmanagement und die Produktentwicklung zu den möglichen Aufgaben eines Ernährungswissenschaftlers. Überall dort, wo es um Ernährungsfragen und Nahrungsmittel geht, können Bachelor-Absolventen interessante Beschäftigungsmöglichkeiten vorfinden. Ganz besonders trifft dies auf Absolventen mit umfassender Berufserfahrung in einem relevanten Bereich zu. Vor allem in den folgenden Branchen können Ökotrophologen Karriere machen:

  • Hotellerie
  • Gesundheitswesen
  • Verbraucherschutz
  • Gastronomie
  • Lebensmittelindustrie
  • Erwachsenenbildung
  • Ernährungsberatung

Ist ein Fernlehrgang Ernährungsberatung eine geeignete Alternative zum Bachelor-Fernstudium Ernährungswissenschaften?

Aufgrund der formalen Voraussetzungen und recht langen Dauer sind viele Menschen versucht, mit einem Fernkurs zum Ernährungsberater Vorlieb zu nehmen. So stellt sich die Frage, ob es sich dabei um eine geeignete Alternative zum Fernstudiengang mit dem Ziel Bachelor handelt. Inwiefern der Fernlehrgang den persönlichen Vorstellungen entspricht, muss natürlich jeder selbst unterscheiden, doch hinsichtlich des Abschlusses und Anerkennung existieren gravierende Unterschiede zwischen dem Fernstudium und einem Fernkurs. Interessenten sollten daher genau differenzieren, bevor sie ihre Wahl treffen.

Während das Bachelor-Fernstudium Ernährungswissenschaften einen wissenschaftlichen Anspruch erhebt und erfolgreiche Absolventen nach üblicherweise mindestens sechs Semestern zum Bachelor of Science oder Bachelor of Arts als akademischen Grad mit internationaler Anerkennung führt, nimmt ein Fernlehrgang oftmals nur wenige Monate in Anspruch. Zudem kann man dabei keinen Hochschulabschluss, sondern lediglich ein Zertifikat des betreffenden Anbieters erwerben. Für all diejenigen, die ihre berufliche Zukunft in der Ökotrophologie sehen, ist der Bachelor ein Muss. Wer dahingegen auf einen akademischen Grad verzichten kann und eher auf eine Zusatzqualifikation im Bereich der Ernährungsberatung aus ist, ist mitunter mit dem Fernlehrgang zufrieden.

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